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Leslie Mandoki hatte ein Ziel, eine Vision, ein Bild im Kopf, wie er sagt. Er wollte Musik machen, und wurde vom Erfolgshunger seiner eigenen Musik getrieben. Seine Musik. Mandoki schlägt in München auf. München, Ende der Siebziger! Hier wird der Kommissar gedreht, der den Bürgern auf seine Art versucht zu erklären, was mit den jungen Leuten los ist. Die langen Haare. Nackt im Englischen Garten. Die Tanzschuppen von Schwabing, aus denen es so süßlich riecht. Wo man sich duzt, auch wenn man sich nicht kennt. Und Mandoki mittendrin. Ein wenig exotisch mit dem Ungarn-Schnauzbart, dem melodischen Akzent. Mit dieser ungeheuren Vitalität. Musiker im alten München ist wie Schauspieler in Los Angeles. Mandoki war angekommen. Aber seine Musik? Mach lieber das, sagt man ihm. Das verkauft sich. Und Mandoki macht Dschinghis Khan. Und ein ganz klein wenig wird er es nie wieder los. Ein Jazz-Rock Musiker wird Popstar zum anfassen. Heute erinnert sich Mandoki nur noch an die guten Dinge. Was für Zeiten. Aber das ist nur ein Teil von ihm. Mandoki liebt das Reden. Er will stundenlang diskutieren. Schön, dass es die Siebziger sind. Politik ist in. Mandokis Erfolge ermöglichen ihm die Reisen nach London, Los Angeles, New York. Wo er neue Freunde findet, Musiker wie er. Und alte Künstler-Freunde aus der einstigen Heimat die erfolgreich sind wie er. Garbor Csupo, der mit Laszlo und Leslie durch den Tunnel floh, baute gerade sein Trickfilmstudio in Hollywood. Heute ist es das zweitgrößte nach Disney.